Zum Inhalt springen
Arbeitsunfaelle.de
Fall der Woche Fälle Wissen Moments Karte Tools
/

Fall der Woche 13.–19. Oktober

×

Link kopiert

Fall der Woche 13.–19. Oktober Archiv

Dacharbeiten: Sturz aus 12 Metern Höhe

Ein Arbeiter stürzte bei Dacharbeiten in Karlsruhe aus 12 Metern Höhe. Der Vorfall verdeutlicht die Relevanz von Absturzsicherungen bei Arbeiten an Dachkanten.

Zum Fall im Archiv

Fall im Überblick

Unfall
13.10.2025
Ort
Karlsruhe
Gefährdung
Sturz
Schwere
Schwer verletzt

Prüfpunkt: Ein Arbeiter stürzte bei Dacharbeiten aus 12m Höhe, da er der Dachkante zu nah kam. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von Absturzsicherungen.

Zum Fall · Magazin-Archiv

Der Hergang

Am Donnerstagnachmittag, gegen 13:30 Uhr, ereignete sich in Karlsruhe ein Arbeitsunfall. Ein 26-jähriger Arbeiter war auf dem Dach eines Gebäudes mit der Montage eines Fertigbauteils beschäftigt. Während dieser Tätigkeit stürzte der Mann aus einer Höhe von etwa 12 Metern ab. Der Sturz erfolgte, weil der Arbeiter der Dachkante zu nah gekommen war. Er erlitt schwere Verletzungen, darunter mehrere Frakturen, und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Organisation und Technik

Arbeiten an Dächern bergen grundsätzlich ein hohes Absturzrisiko. Insbesondere bei Arbeiten nahe der Dachkante ist die Gefahr eines Sturzes erheblich. Die Höhe von 12 Metern, aus der der Arbeiter stürzte, unterstreicht die Notwendigkeit wirksamer Schutzmaßnahmen. Die Montage von Fertigbauteilen auf Dächern erfordert eine sorgfältige Planung und Koordination. Dabei sind die Sicherheit der beteiligten Personen. Ein ungesicherter Aufenthalt in der Nähe einer Absturzkante kann schwerwiegende Folgen haben.

Prüfpunkte für den Betrieb

Der Unfall in Karlsruhe bietet Anlass, die eigenen Sicherheitsvorkehrungen bei Dacharbeiten zu überprüfen. Es geht darum, potenzielle Gefahrenstellen zu identifizieren und geeignete Schutzmaßnahmen zu implementieren. Im eigenen Betrieb:
  • Gefährdungsbeurteilung: Liegt eine aktuelle Gefährdungsbeurteilung für Dacharbeiten vor, die alle relevanten Absturzgefahren berücksichtigt?
  • Absturzsicherungen: Sind geeignete Absturzsicherungen vorhanden und werden diese konsequent eingesetzt? Dazu gehören beispielsweise Seitenschutz, Auffangnetze oder persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA).
  • Unterweisung: Werden Mitarbeiter, die auf Dächern arbeiten, regelmäßig und umfassend zu den Gefahren und den korrekten Schutzmaßnahmen unterwiesen?
  • Zugang und Arbeitsbereiche: Sind die Zugänge zu den Arbeitsbereichen auf dem Dach sicher gestaltet und sind die Arbeitsbereiche selbst ausreichend gesichert, insbesondere in der Nähe von Dachkanten?

Quellen

  • Falldokumentation auf Arbeitsunfaelle.de
  • Originalmeldung

Frühere Wochen

  • Gestürzt durch Dachbruch bei Asbestsanierung, Soest
  • Sturz von Palette: Staplerhub im Hochregal
  • Gerüststurz: Vier Meter in die Tiefe
  • Kranarbeiten: Metallprofil trifft Kopf
  • Tödlich verletzt bei Unfall an Fahrgeschäft auf dem Münchner Oktoberfest
  • Betonteil löst sich – ein tödlicher Unfall
  • Kranstützfuß klemmt Mitarbeiter ein
  • Tödlich verletzt durch herabstürzenden Baucontainer auf Baustelle in Bernau bei Berlin
  • Staplerarbeiten: Tödliche Quetschung
  • Maschinenwartung: Arm und Bein eingeklemmt
  • Dacharbeiten: Sturz aus 12 Metern Höhe

Diese Website nutzt Google AdSense für Werbung und Matomo für anonyme Nutzungsstatistik. Dafür können Cookies gesetzt werden. Details in der Datenschutzerklärung.