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Erntehelfer aus Indien verblutet: 16 Jahre Gefängnis | Haller Kreisblatt - Aus aller Welt

Meldung 1: Ausbeutung in Landwirtschaft Bei einem Arbeitsunfall in Italien verliert ein Billiglöhner seinen Arm. Doch der Landwirt bringt ihn nicht ins Krankenhaus, sondern lässt ihn liegen - mit dem Arm daneben. Jetzt ist das Urteil da. Wegen vorsätzlicher Tötung ist ein Landwirt in Italien nach dem Tod eines Erntehelfers zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. (Symbolbild) | © Luca Bruno/AP/dpa In Italien hat ein Landwirt einen Erntehelfer aus Indien nach einem Arbeitsunfall auf dem Feld verbluten lassen - jetzt wurde er deshalb zu 16 Jahren Haft verurteilt. Ein Gericht in Latina südlich von Rom sprach den 39-Jährigen der vorsätzlichen Tötung für schuldig. Der Fall hatte im Sommer 2024 weit über Italien hinaus für Aufsehen gesorgt. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf die teils menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen für Arbeiter aus Asien, die in der italienischen Landwirtschaft für Billigstlöhne schuften. Der 31 Jahre alte Inder war bei der Arbeit auf einem Feld im Süden Roms in eine Maschine geraten, die ihm den rechten Arm abtrennte und die Beine zerquetschte. Sein Arbeitgeber brachte ihn nach dem Unfall aber nicht ins Krankenhaus, sondern fuhr ihn mit einem Lieferwagen zu seiner Behausung u

Meldung 2: Aktualisiert am 09.07.2026 Bei einem Arbeitsunfall in Italien verliert ein Billiglöhner seinen Arm. Doch der Landwirt bringt ihn nicht ins Krankenhaus, sondern lässt ihn liegen - mit dem Arm daneben. Jetzt ist das Urteil da. Latina (dpa) - In Italien hat ein Landwirt einen Erntehelfer aus Indien nach einem Arbeitsunfall auf dem Feld verbluten lassen - jetzt wurde er deshalb zu 16 Jahren Haft verurteilt. Ein Gericht in Latina südlich von Rom sprach den 39-Jährigen der vorsätzlichen Tötung für schuldig. Der Fall hatte im Sommer 2024 weit über Italien hinaus für Aufsehen gesorgt. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf die teils menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen für Arbeiter aus Asien, die in der italienischen Landwirtschaft für Billigstlöhne schuften.  Der 31 Jahre alte Inder war bei der Arbeit auf einem Feld im Süden Roms in eine Maschine geraten, die ihm den rechten Arm abtrennte und die Beine zerquetschte. Sein Arbeitgeber brachte ihn nach dem Unfall aber nicht ins Krankenhaus, sondern fuhr ihn mit einem Lieferwagen zu seiner Behausung und ließ ihn dort liegen. Der abgetrennte Arm wurde in einer Obstkiste daneben entdeckt. Anderthalb Tage später erlag der Inder im Krankenhaus sein

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